Die Zelkova carpinifolia wird in Deutschland auch Kaukasische Zelkove genannt. Zelkoven gehören zur Familie der Ulmaceae (Ulmengewächse). In der Gattung der Zelkoven sind sechs Arten bekannt.
Herkunft und Geschichte
Die Zelkova carpinifolia stammt aus dem Kaukasus und dem Iran. 1760 wurde sie nach Europa eingeführt. Das Besondere an diesem Baum ist das ringporige Holz, das ebenso wie Ipernholz ein sehr beliebtes Bauholz ist. Das feine Holz wird auch gerne für die Fertigung von Möbeln verwendet.
Eigenschaften
Die Zelkova carpinifolia ist ein großer Busch oder ein kleiner Baum mit buschiger Krone. Die maximale Wuchshöhe liegt bei 15 Metern. Kennzeichnend sind die vasenförmige Krone und die Rinde, die bei jungen Bäumen glatt und graubraun ist. Später wird eine graue bis orangefarbene Innenrinde sichtbar. Die Zelkova carpinifolia ist ein blattverlierender Baum, der hin und wieder kleine, zweilappige, nussähnliche Steinfrüchte von ca. 4 bis 5 mm Größe trägt. Sie blüht im April und Mai. Die weiblichen Blüten befinden sich im oberen Teil der einjährigen Triebe, die männlichen an der Basis. Es sind unauffällige gelbgrüne Blüten ohne Blütenblätter. Der Baum hat zahlreiche feine, schlanke Zweige mit kleinen weißen und behaarten Knospen. Während oder nach dem Austreibender Blätter bekommt die Zelkova carpinifolia kleine runde Früchte. Im Herbst werden die Blätter auffallend gelborange.
Wuchsort und Pflege
Der Baum bevorzugt feuchte, lehmhaltige und Humusböden. Am besten gedeiht er an einem sonnigen oder halbschattigen Standplatz. Er ist auch für gepflasterte Umgebungen geeignet. Deswegen ist die Zelkova carpinifolia ein perfekter Parkbaum.